In der ersten Maiwoche bekam ich wieder Besuch, diesmal war meine Freundin Denise für 10 Tage hier bei mir in Sevilla. Die Hälfte der Zeit, also 5 Tage, waren wir unterwegs und haben uns Andalusien angeguckt. Ohne Reiseführer und genaue Planung, dafür spontan und unabhängig von öffentlichen Verkehrsmitteln gings mit einem Mietwagen am 1. Mai los. In Sevilla gab es aber keine günstige Mietwagen mehr (anscheinend war die Nachfrage am verlängerten Wochenende enorm), also mussten wir den Wagen in Jerez abholen, wo wir mit der Bahn hingekommen sind.

Am späten Nachmittag sind wir dann Richtung Chipiona aufgebrochen, dem Strand, wo ich schon eine Woche vorher mit Sara und Co. war. Beim Strandspaziergang machte Denise Bekanntschaft mit diversen Meerestieren:


Abends sind wir Richtug Süden aufgebrochen. In Puerto Santa Maria, einer kleinen Hafenstadt mit netten Lokalen und Restaurants, gabs Abendessen in einer kleinen netten Tapasbar. Da Hostals dort rar waren, gings dann weiter nach Cadiz, der Provinzhauptstadt, doch auch dort gabs zu später Stunde keine Unterkunft mehr… also schliefen wir die erste Nacht im Auto. Den Mammutbaum in Cadiz haben vorher trotzdem noch abgelichtet:

Am nächsten Tag fuhren wir weiter Richtung Süden: Entlang der Costa de la Luz ging es vorbei an den superschönen Stränden bis nach Tarifa, dem südlichsten Punkt Europas. Hier der Fotobeweis:

Danach gings weiter entlang der Mittelmeerküste in Richtung Osten. In Gibraltar waren wir abends, so dass wir leider nicht mehr auf den Affenfelsen hochfahren konnten und die sagenumwobene Affen von Gibraltar nicht gesehn haben….
Nach 350 km Autofahrt und vielen tollen Orten, die wir gesehen haben, endete der Tag dann in Fuengirola, einer mittelgroßen Urlauberstadt östlich von Marbella. Dort gab es nachts um halb eins tatsächlich noch ein erschwingliches Zimmer in nen kleinen, hübschen Hostal.
Am dritten Tag unseres Trips stand dann Malaga auf dem Programm. Vom Hafen dort hat man nen genialen Blick auf die Geburtsstadt Picasos:


Abends gings weiter in Richtung Ronda, der Stadt, die auf einem riesengroßen Felsen erbaut wurde. Auf der Landkarte sah die Route von Malaga nach Ronda nicht so weit aus, wie sie es dann war: nach einer halben Stunde Autobahn gings noch kurze Zeit weiter auf ner Landstraße, bevor dann auf richtig steile und enge Passstraßen kamen. Und das im dunkeln….
Auch in Ronda haben wir nach Mitternacht noch ein Hostal mit freiem Zimmer gefunden. Am nächsten Morgen schauten wir uns die Stadt an und vor allem den Felsen, auf dem sie steht:


Nachmittags ließen wir Ronda hinter uns, und es ging weiter über Passstraßen zurück zur Costa del Sol. Hier ein paar Impressionen von der Serrenia de Ronda, dem Gebirge rund um Ronda:


Das letzte Ziel unseres Trips war dann Canos de Meca, ein kleines verschlafenes “Hippiedorf” an der Costa del Sol nördlich von Tarifa. Dort hatten wir den Strand (fast) für uns alleine und konnten diesen Ausblick geniessen:
